Benötigt jeder funkvernetzbare Rauchwarnmelder ein Funkmodul?

Jeder funkvernetzbare Rauch-, Wärme-, und Kohlenmonoxidwarnmelder benötigt ein entsprechendes Funkmodul. Dadurch funktionieren alle Warnmelder als "Repeater", d. h. sie wiederholen Meldungen anderer Warnmelder und erhöhen somit die Stabilität des Funknetzwerkes und die potenzielle Reichweite.

Welcher Melder kann als Hybrid (Funk- und Drahtvernetzung) eingesetzt werden?

Hybrid Melder, die beide Vernetzungsarten (Kabel und Funkmodul) als Schnittstelle miteinander verbinden sind: Rauchwarnmelder Ei605TYC-D oder Ei605C-D sowie Wärmewarnmelder Ei603TYC-D oder Ei603C-D.

Wie kann ein Alarm aus dem Funknetzwerk weitergeleitet werden?

Die Weiterleitung eines Alarmsignals kann über das Relaisausgangsmodul Ei428 oder das Koppelmodul Ei413 realisiert werden. Das Relaismodul Ei428 schaltet im Alarmfall einen potentialfreien Wechsler, der mit bis zu 5 Ampere belastet werden kann. Das bidirektionale Ein-/Ausgangs-Verbindungsmodul bietet verschiedene Möglichkeiten der Verbindung mit externen Geräten oder Anlagen der Gebäude- oder Sicherheitstechnik.

Wie hoch ist die Funk / Strahlenbelastung?

Der Leistungsausgang der HF-Geräte von Ei Electronics wird streng reguliert. Die Geräte senden nur ein sehr kurzes (1/20 einer Sekunde) HF-Signal dreimal pro Stunde. Dazwischen diesen sendet das Gerät keinerlei HF-Signale aus. Sämtliche Geräte sind auf einen maximalen Leistungsausgang von +5dBm beschränkt, was 3,2 mW entspricht. Um diese Zahlen in einen Zusammenhang zu bringen, werden sie hier mit anderen häufig verwendeten HF-Geräten verglichen:

Welche Reichweite hat das Funksystem innerhalb eines Gebäudes?

Die Reichweite der Funkstrecke auf freiem Feld beträgt 150 – 200m. Es kann keine pauschale Aussage über die Reichweite innerhalb eines Gebäudes getroffen werden, da sich je nach Material von Decken und Wänden unterschiedliche Reichweiten ergeben. Durch die "Repeater" Funktion, d. h. die Wiederholung von Meldungen, erhöht sich die Stabilität des Funknetzwerkes und die potenzielle Reichweite. Erfahrungsgemäß erreicht die Vernetzung innerhalb eines Gebäudes mindestens die nächstgelegene Etage.

Warum müssen funkvernetzte Warnmelder "hauscodiert" werden?

Die Funkkomponenten sind bei Auslieferung in Werkseinstellung. Der Vorgang der Hauscodierung stellt die Programmierungsphase dar und bewirkt, dass die installierten Funkkomponenten eine eigenständige Gruppe bilden. Nach abgeschlossener Hauscodierung (ca. 30 Minuten) bleiben die Informationen im EEPROM gespeichert und die Funkmodule setzen sich automatisch in den normalen Betriebszustand zurück.

Kann ich ein bestehendes Netzwerk um Geräte aus einer anderen Serie oder um andere Warnmeldertypen erweitern?

In dem Funknetzwerk von Ei Electronics sind alle Funk-Komponenten miteinander kompatibel, unabhängig von der jeweiligen Modellbezeichnung.

Warum bietet Ei Electronics keine Meldezentrale an?

Ein Rauchwarnmelder hat die Aufgabe, Personen zu schützen (Personenschutz) und soll warnen, damit Menschen die brennende Wohnung oder das brennende Gebäude rechtzeitig verlassen können. Der Schutzbereich des Rauchwarnmelders beschränkt sich auf den Raum, in dem er montiert ist. Eine Meldezentrale mit Display könnte unter Umständen zu einer Fehleinschätzung der Situation führen (z.B. die Annahme einer rauchenden Person im Überwachungsbereich des Rauchwarnmelders). Sinnvoll ist der Einsatz einer Fernbedienung wie z.B. Ei450 bzw. Ei410. Die Aktivierung der Funktion "Verortung" lässt sämtliche Melder verstummen, mit Ausnahme des Warnmelders, an dem das Alarmereignis anliegt.